Abenteuer Hund – das Leben ändert sich

Natürlich war uns klar, dass ein Hund einiges ändern würde in unserem Leben. Aber Theorie und Praxis sind mal wieder zwei Paar Schuhe. Nie hätte ich gedacht, dass so ein Fellknäuel auf vier Pfoten alles so durcheinander werfen würde – durchaus auch ganz praktisch betrachtet. Wo immer er sich niederlässt, er hortet was er kriegen kann:

Monty baut sich ein Nest - den Besen liebt er ganz besonders!

Decken, Kleidungsstücke, Schuhe - Monty kann alles brauchen :-)

 

 

 

 

 

 

Und wenn ihm langweilig ist, oder wir einfach nicht schnell genug einschreiten, dann bildet er sich durch fleißige Lektüre:

Ich hab´s gelesen, das kann dann weg

Er bringt uns so oft zum Lachen mit seinen Ideen und seiner unendlichen Neugier auf alles, was die Welt zu bieten hat. Man merkt einfach, dass er bislang nichts außer seinem Zwinger im Tierheim kannte. Und uns wird immer klarer, dass wir da einen Welpen haben, der jetzt erstmal das nachholen muss, was junge Hunde sonst in den ersten Lebensmonaten tun: die Welt entdecken.

Das rührt mich oft zutiefst, wenn irgendwelche Kleinigkeiten unseren Schnuffi erst einmal total aus der Fassung bringen, bis dann die Neugier siegt und er sich alles genau anschaut. Allerdings ist das nicht immer lustig, denn natürlich macht ihm daher auch vieles große Angst. Am schlimmsten sind laute Geräusche von Motoren und Maschinen, das versetzt ihn in helle Panik. Durch unseren Ort verläuft eine Bahnschiene, und immer, wenn wir in der Nähe spazieren gehen und die S-Bahn kommt gefahren, gerät er in Todesangst :-(. Aber wir arbeiten dran und lgeben ihm die Sicherheit, die er braucht, um irgendwann zu erkennen: das große laute Ding da tut mir nichts!

Was wirklich merkwürdig ist: er hat große Angst vor Frauen in heller Kleidung und mit blonden Haaren. Wir vermuten mal, dass es vielleicht eine Wärterin im Tierheim gab, die er in schlechter Erinnerung hat. Aber auch das wird sich hoffentlich im Laufe der Zeit geben.

Ach Lukas und Ellena, wenn ihr diese Zeit doch nur miterleben könntet – ich bin sicher, das wäre eine unglaublich schöne Erfahrung für euch. Kinder sollten mit Tieren aufwachsen, aber vielleicht holen euch eure Eltern ja eines Tages auch einen Hund oder eine Katze. Und vielleicht lernt ihr Monty ja doch eines Tages kennen. Er ist ja jung und könnte lange genug leben, bis ihr alt genug seid.

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Familienzuwachs – wie alles begann

Manchmal dauert es lange, bis man sich einen Wunsch erfüllt. Manchmal auch sehr lange. Äußerst lange unter Umständen.

In diesem Fall hat es …. ungefähr …. 40 (?) Jahre gedauert. Oder etwas mehr als 40. Aber was soll´s, das Leben findet ohnehin nur im Hier und Jetzt statt, also ist es egal. Jedenfalls hatte ich schon als Kind den Wunsch nach einem eigenen Hund. Aber der erfüllte sich nicht, denn aus Sicht meiner Mutter sprach irgendwie alles dagegen:

  1. Ein Hund kostet Zeit und Geld. (stimmt)
  2. Mit einem Hund muss man jeden Tag dreimal raus, egal bei welchem Wetter. (stimmt)
  3. Mit einem Hund ist man eingeschränkt in der Wahl von Urlaub, Freizeitaktivitäten, etc. (stimmt)
  4. Man hat sooo viel Verantwortung für ein Tier, und ein Hund lebt 15 Jahre. (stimmt hoffentlich!!!!)
  5. Ein Hund verliert Haare, bringt manchmal Dreck rein ins Haus, und kann sogar UNGEZIEFER mitbringen, IGITT!! (stimmt auch, bis auf das Igitt … ist halt so)
  6.  bis 111. weiß ich nicht mehr

Naja, so wurde halt nichts daraus als ich ein Kind war. Dann wurde ich erwachsen, heiratete (viel zu) früh, bekam selbst Kinder und wieder wurde nichts daraus, weil euer Opa Edgar lieber Katzen mochte als Hunde, und außerdem … siehe Punkt 1. bis 111. Ach ja, und eine Katze wurde es dann auch nicht, ich glaube wegen 3. und 4. sowie 6. bis 111.

Und irgendwie ging es so weiter, immer wieder gab es Momente, in denen ich mir FAST einen Hund zugelegt hätte. Aber immer zögerte ich letztlich doch. Das letzte Mal war ich wirklich ganz kurz davor, als ich nämlich zum allerersten Mal in meinem Leben ganz allein lebte, in meinem allerersten Ganz-Allein-Meins-Häuschen. Mit Garten, in Feld-, Wald- und Wiesennähe und eben, wie gesagt, ganz allein. Also frei in meinen Entscheidungen. Aber da schreckte ich dann letztlich vor der Verantwortung und dem Eingeschränktsein zurück, letztlich war ich ja auch gerade dabei, zum ersten Mal in meinem Leben diese Freiheit und Ungebundenheit zu genießen.

Na, und dann  trat euer Opa Peter in mein Leben, und einige Veränderungen später (neues Haus, neue Stadt, neuer Job) waren wir dann diesen Sommer im Urlaub am Meer. Diesen Lieblingsplatz hoffe ich euch eines Tages zeigen zu können, vorab nur soviel: ein Campingplatz am Atlantik in Süd-Frankreich, direkt am Meer, nur durch die Düne vom kilometerlangen Sandstrand getrennt. Und wie wir da so faul und gemächlich in unseren Hängematten die Seele schaukelten, betrachteten wir die diversen Hunde, die mit ihren Familien auch dort Urlaub machten. Na, und Opa Peter hat Hunde immer schon gemacht, hatte früher selbst welche. Und wir hatten immer mal wieder über Hund ja/nein geredet. Und in der Hängematte in der sommerlichen Wärme kamen wir überein: wann, wenn nicht jetzt? Das Haus ist fertig, die Wohnlage hundeideal, jung genug für das Abenteuer Hund sind wir auch noch, also was hält uns davon ab?

Richtig. Nichts mehr. Und wenn eure Oma mal einen Entschluss gefasst hat, dann wird er auch umgesetzt. Gesagt, getan, also noch in der Hängematte (Smartphone-Flatrate sei Dank) die Tierheime zuhause online abgeklapptert und siehe da: ein Hund sah so aus, dass wir ihn am liebsten durchs Netz sofort adoptiert hätten.

Wir kamen also nach 1300 km Autofahrt Donnerstags nachts um halb eins zuhause an, schleppten nur das nötigste rein ins Haus und fielen erstmal müde ins Bett. Am anderen Morgen aufstehen, restliche Sachen reinholen, Waschmaschine aufsetzen …. und ab ins Tierheim. Natürlich nur zum Gucken <hüstel>. Gut, dass Opa Peter seine Frau kennt, er wusste, dass es beim Gucken nicht bleiben würde.

Was aber wer er noch ich wussten, es sollte natürlich mal wieder anders kommen als gedacht. Als wir nämlich im Tierheim nach dem von uns ins Herz geschlossenen Hund fragten, hieß es: „Oh, das tut uns leid, der ist vorgestern vermittelt worden.“ In unsere langen Gesichter meinte die freundliche Dame „Aber schauen Sie sich doch mal um, wir haben ja noch viele andere Hunde“. So gingen wir also los und schauten uns um. In der Tat, es gab viele Hunde dort. Sehr viele Hunde. Aber alle waren entweder viel zu klein (da waren wir uns nämlich einig, ein Hund muss groß genug sein, damit man nicht aus Versehen mal drauftritt oder so …), oder sie waren viel zu groß (wir wollten ja einen Hund, kein Pony), oder sie hatten viel zu lange Haare (ich sage nur: Fellpflege bei Wind und Wetter), oder (das schlimmst von allem, ein absolutes KO-Kriterium): sie kläfften und bellten was das Zeug hielt.

Als wir schon dachten, das wird wohl nix, da geschah es: in einem Zwinger kam ein wunderhübscher Hund auf uns zu, entspannt, interessiert, SCHWEIGEND!!! Er schnüffelte an unseren Händen, und drehte erstmal wieder eine Runde im Zwinger. SCHWEIGEND!!! Wir waren fasziniert. Ein Hund, der nicht bellte?! Wir lockten ihn erneut. Gleiches Ergebnis (interessiert schnüffeln, freundlicher Blick, gelassene Runde durch den Zwinger. Ein drittes Mal. Gleicher Ablauf. Wir sahen uns an und wussten: der isses, der oder keiner! Wir fragen also die Frau im Büro nach diesem Hund. Sie schaute in die Unterlagen und meinte “ Ach ja, der ist ein ganz besonders lieber Kerl, den haben wir alle sofort ins Herz geschlossen, als er mit seinen Geschwistern zu uns kam.“ Wie sich herausstellte, war Monty seit kann drei Wochen im Tierheim. Er kam aus Italien, genauer gesagt aus einem Tierheim in Sizilien, wo er mit seinen Geschwistern geboren und aufgewachsen war. Er war ein gutes halbes Jahr alt (also eigentlich noch ein Welpe), ein Labrador-Mix in dem wohl eine Portion Jagdhund steckt, und mit dem schwarzbraunen Fell und dem sprechenden Gesicht war und ist er wirklich eine echte Hundeschönheit. Wir erfuhren erst später, dass er als ganz junger Welpe die gefährliche Staupekrankheit durchgemacht und zum Glück überlebt hat. Zurückgeblieben sind fehlende Krallen an den Hinterpfoten (da sind die Ballen zusammengewachsen, aber das hindert ihn überhaupt nicht am Rennen, Springen und Toben) und Schäden am Zahnschmelz. Sein Begiss sieht bei genauem Hinsehen dadurch farblich nicht schön aus, und wir hoffen einfach mal, dass es ihm keine allzugroßen Probleme bereiten wird in der Zukunft.

Um es kurz zu machen: Monty kam, sah und siegte. Er war vom ersten Moment an so zutraulich, als sei er mit uns aufgewachsen. Wir gingen mit ihm eine Runde spazieren und der kleine Kerl zeigte sich weiterhin von einer unfassbar freundlichen, liebenswerten und an allem interessierten Seite. Und am Ende des Spaziergangs war klar: wir sind ab sofort zu dritt :-). Am liebsten hätten wir ihn ja sofort mitgenommen, aber da wir ja erst wenige Stunden zuvor aus dem Urlaub gekommen waren, mussten natürlich doch noch ein paar Dinge erledigt werden, ehe das Abenteuer Hund starten konnte. Also Vorvertrag gemacht, und dann übers Wochenende alles hergerichtet: wir kauften Körbchen, Spielzeug, Fressnapf, Futter, Halsband, Leine, … . Wir räumten weg, was wir wegräumenswert fanden. Und schliefen vor Aufregung und Vorfreude kaum in der Nacht vor der vereinbarten Abholung. Ja, und dann wurde es Dienstag, wir fuhren wieder ins Tierheim, unterzeichneten alle nötigen Papiere, bezahlten die erforderliche Schutzgebühr, bekamen noch ein paar gute Ratschläge mit – und unseren Monty, der uns bereitwillig folgte, ins Auto stieg und höchst interessiert alles inspizierte.

Und hier ist er, das sind die ersten Fotos von ihm:

Heimfahrt aus dem Tierheim - junger Hund ganz müde
Heimfahrt aus dem Tierheim – junger Hund ganz müde
Spielzeug! Das neue Zuhause ist gar nicht so schlecht.
Spielzeug! Das neue Zuhause ist gar nicht so schlecht.
Monty gehört jetzt zur Familie und sucht sich einen Platz neben Opa.
Monty gehört jetzt zur Familie und sucht sich einen Platz neben Opa.
Unser kleiner Italiener hat ein sonniges Plätzchen im Hof gefunden - und fühlt sich zuhause, fast wie in Sizilien.
Unser kleiner Italiener hat ein sonniges Plätzchen im Hof gefunden – ja, hier lässt es sich gut leben.

Willkommen in unserer Familie, kleiner Mann :-).

Oma im Schaffensrausch – neues aus der Nähwerkstatt

Seit Weihnachten ist meine Nähwerkstatt noch professioneller ausgestattet, und das hat meinen Schaffensrausch mehr als beflügelt. Der Opa und euer Onkel haben zusammengelegt und mir ein neues Spielzeug geschenkt: eine Stickmaschine!!! Völlig neue Welten der Kreativität eröffnen sich, ich bin hin und weg. Seither ist Langeweile ein Fremdwort … ok, naja, also um ehrlich zu sein, war das auch so schon immer ein Fremdwort für mich, dazu gibt es einfach zuviel, was ich gern mache. Wenn es nach mir ginge, könnte der Tag gut und gern doppel so viele Stunden haben.

Und so sieht das gute Stück aus:

 

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Mein Prunkstück in der Nähwerkstatt – die Stickmaschine

Manchmal schenke ich mir auch selbst etwas, dieses Jahr war es noch ein äußerst nützliches Helferlein, um das ich schon recht lange herumgeschlichen bin:

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Das ist eine Overlock-Maschine, mit der kann man nähen und gleichzeitig den Stoff abschneiden wie ein Profi.

Geburtstag hatte ich übrigens auch in der Zwischenzeit, und da hat der Opa sich etwas ganz besonderes ausgedacht für mich: mein eigenes Label! Das hat er von einer Graphikerin erstellen lassen und eine Weberei hat es dann für mich gewebt. Jetzt trägt jedes Glanzstück, das meine Nähwerkstatt verlässt, mein eigenes, unverwechselbares Siegel.

Nun denn, hier ein paar Beispiele aus jüngster Zeit:

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Wer sagt eigentlich, dass Aktentaschen immer langweilig sein müssen?
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Den tanzenden Roboter musste ich einfach sticken, wenn auch nur auf die Rückseite einer Tasche.
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Das Motiv fand ich richtig edel, vor allem in diesen Farben.
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Ein bisschen Bling-Bling darf es auch für Oma manchmal sein.

Wann immer ich ein bisschen Zeit habe und den Kopf frei kriegen will, probiere ich alles mögliche aus. Da kommt sozusagen das Kind in der Oma raus, wenn ich im Nähzimmer spielen gehe. Kleine Taschen eignen sich da besonders gut, die kann ich mit allem möglichem verzieren und auch meine Vorliebe für Farben ausleben. Das neueste Machwerk ist eine …. Kosmetiktasche? Krimskramstasche? Egal, ich hatte Spaß und das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde:

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Aus dem Winterschlaf erwacht

Ja, lang ist´s her seit meinem letzten Beitrag. Ich gebe zu, ich habe eine Zeit ernsthaften Zweifels hinter mir – Zweifel an der Sinnhaftigkeit meines Tuns. Nach der Anfangseuphorie bei dem Gedanken an unseren geheimen Ort wurde mir plötzlich bewusst, dass ich trotz allem viele Jahre hier allein vor mich hinschreiben werde. Dass die Vorstellung, mit euch zu kommunizieren, meine Welt mit euch zu teilen, letztlich nur in meinem Kopf besteht. Und hier. Eben virtuell und nicht real.

Ihr seid inzwischen über 4 Monate alt, und ich kenne euch nicht, habe nur diese zwei Fotos, die euer Onkel bekommen und mir weitergegeben hat.

Ja, ich war kurz davor es aufzugeben, alles hinzuscheißen, diese Webseite zu löschen. Einfach nur, damit es nicht mehr weh tut.

Aber so schnell geb ich nicht auf, das wäre auch wirklich untypisch für eure Oma ;-).

Also melde ich mich zurück aus dem Winterschlaf und dem Rückzug und mache weiter. Demnächst also mehr aus Omas Welt.

Weihnachtsbaum 2015

Da der Opa kurz vor Weihnachten in Kur war, habe ich den diesjährigen Weihnachtsbaum allein ausgesucht und aufgebaut. Und natürlich geschmückt. Und so sieht das Prachtstück aus:

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Und genügend Lichter sind auch dran …

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Achja, und gaaaaanz wichtig bei uns: es gibt eine Tradition, dass für jedes Familienmitglied ein Glasvogel auf dem Baum sitzt. Und natürlich gibt es seit diesem Jahr auch zwei neue Vögel, einen für dich, Ellena, und einen für dich, Lukas.

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Geschenke, Geschenke

Am Wochenende hatte ich Zeit, mich mal langsam dem Thema Geschenke zu widmen. Ich war nämlich allein zuhause, und konnte ungestört im Netz stöbern, Ideen entwickeln, und das eine oder andere auch schon besorgen. Verraten kann ich es hier und jetzt natürlich nicht, die zu Beschenkenden lesen ja ab und an mit. Und für euch habe ich tatsächlich auch etwas wundervolles entdeckt!! Da ihr ohnehin erst im Laufe des nächsten Jahres damit etwas anfangen könnt (noch seid ihr ja zu klein, ein paar Monate älter solltet ihr schon sein), habe ich noch Zeit genug, es anzufertigen (ja, es wird etwas selbstgemachtes). Und ich habe auch noch Zeit genug mir zu überlegen, ob es einen Weg gibt, euch dieses Geschenk zukommen zu lassen. Ich hoffe, euer Onkel kann es für euch mitnehmen, aber wie gesagt: noch ist ja Zeit.

Nachtrag: nachdem das Päckchen angekommen ist, kann ich doch mal ein Bild einstellen von dem Adventskalender, den ich eigens für euren Onkel gemacht habe:

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So sieht in gefülltem Zustand und mit 24 Zahlen aus. Die Zahlen kann man wegnehmen und hat das ganze Jahr über ein Utensilo für Kleinzeug, z.B. beim Schreibtisch.

Und ein kleines Detail, das ich zum Spaß vorher an euren Onkel geschickt hab um ihn neugierig zu machen (hat übrigens gut geklappt :-)))).

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Manchmal …

… bin ich auch einfach ärgerlich. Heute zum Beispiel. Da rief mich euer Onkel an, und neben einigen anderen Dingen erzählte er mir, dass mir euer Papa ausrichten lässt, ich solle keine „kinderbezogene Post“ mehr schicken. Damit kann er bislang ja nur meine Glückwunschkarte zu eurer Geburt meinen.

Allerdings habe ich diesbezüglich schlechte Nachrichten für ihn: das Abschicken kann er nicht verhindern. Wenn er euch meine Post nicht zukommen lassen will, muss er sie eben wegwerfen, sobald sie eintrifft. Aber keine Sorge, ich hebe die Post natürlich virtuell hier in unserem Reich auf :-). Ihr werdet also irgendwann nachlesen können, was eure Oma euch so geschickt hat, und dann macht ihr euch am besten euer eigenes Bild.

Und jetzt gehe ich mal in den Hof ein bisschen Holz hacken – das hilft gegen heiße Wut im Bauch genauso  gut wie gegen kalte Winterabende!

Advent, Advent

Jetzt darf ich offiziell die Weihnachtslichter leuchten lassen …

Unser Adventskranz wartet auch schon auf seinen Einsatz (leider hab ich kein Bild gemacht mit brennender Kerze, aber das kommt sicher noch).

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Am Wochenende war auch der Weihnachtsmarkt hier bei uns im Ort. Ein  bisschen wehmütig hab ich andere Großeltern mit ihren Enkeln gesehen – manche noch so klein, wie ihr Beide es jetzt seid, andere schon größer. Da wir in einer kleinen Stadt leben, ist der Weihnachtsmarkt leider immer nur an einem Wochenende im Advent, was sehr schade ist – es ist immer sehr schön, und den ersten Glühwein des Winters haben Opa und ich uns auch genehmigt.

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Und so sieht unser Haus jetzt aus, zumindest ein Teil davon:

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Und von innen:

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Ach ja, und ich habe noch ein Stoffbäumchen genäht:

20151129_223213Das würde euch bestimmt gefallen, stimmt´s?

 

Weihnachten rückt näher

Weihnachten rückt näher, und ich bin bekennender Weihnachtszeitfan. Es ist eine Zeit, in der die vielen Lichter die zunehmende Kälte und Dunkelheit vertreiben, in der ich mich aufs Nachhausekommen freue, weil es schon vor der Haustür warm und heimlig wird. Letztes Wochenende haben wir alles geschmückt: der Opa hat dafür gesorgt, dass es ausreichend Steckdosen gibt für meine Lichterbäumchen und Girlanden. Er hat die neuen Lichtervorhänge im Treppenhaus an den Fenstern befestigt, noch fehlende Zeitschaltuhren besorgt und mit viel Geduld auch noch die letzten Kleinigkeiten erledigt.

Es ist alles so schön geworden. Und ich bin zwiegespalten: einerseits geht mir das Herz auf, wie jedes Jahr, wenn die Vorweihnachtszeit beginnt. Und andererseits bin ich ein bisschen traurig. Immer, wenn ich an euch denke, kommt die Sehnsucht auf, euch zu sehen. Wie schön wäre es, euch im Arm zu haben, mit euch durch dieses wunderschön geschmückte Haus zu gehen und euch die Lichter zu zeigen.

Ja, manchmal bin ich im Moment einfach eine traurige Oma, die euch vermisst.