Weihnachten rückt näher

Weihnachten rückt näher, und ich bin bekennender Weihnachtszeitfan. Es ist eine Zeit, in der die vielen Lichter die zunehmende Kälte und Dunkelheit vertreiben, in der ich mich aufs Nachhausekommen freue, weil es schon vor der Haustür warm und heimlig wird. Letztes Wochenende haben wir alles geschmückt: der Opa hat dafür gesorgt, dass es ausreichend Steckdosen gibt für meine Lichterbäumchen und Girlanden. Er hat die neuen Lichtervorhänge im Treppenhaus an den Fenstern befestigt, noch fehlende Zeitschaltuhren besorgt und mit viel Geduld auch noch die letzten Kleinigkeiten erledigt.

Es ist alles so schön geworden. Und ich bin zwiegespalten: einerseits geht mir das Herz auf, wie jedes Jahr, wenn die Vorweihnachtszeit beginnt. Und andererseits bin ich ein bisschen traurig. Immer, wenn ich an euch denke, kommt die Sehnsucht auf, euch zu sehen. Wie schön wäre es, euch im Arm zu haben, mit euch durch dieses wunderschön geschmückte Haus zu gehen und euch die Lichter zu zeigen.

Ja, manchmal bin ich im Moment einfach eine traurige Oma, die euch vermisst.

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