Kategorie-Archiv: Omas Schneiderei

Oma im Schaffensrausch – neues aus der Nähwerkstatt

Seit Weihnachten ist meine Nähwerkstatt noch professioneller ausgestattet, und das hat meinen Schaffensrausch mehr als beflügelt. Der Opa und euer Onkel haben zusammengelegt und mir ein neues Spielzeug geschenkt: eine Stickmaschine!!! Völlig neue Welten der Kreativität eröffnen sich, ich bin hin und weg. Seither ist Langeweile ein Fremdwort … ok, naja, also um ehrlich zu sein, war das auch so schon immer ein Fremdwort für mich, dazu gibt es einfach zuviel, was ich gern mache. Wenn es nach mir ginge, könnte der Tag gut und gern doppel so viele Stunden haben.

Und so sieht das gute Stück aus:

 

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Mein Prunkstück in der Nähwerkstatt – die Stickmaschine

Manchmal schenke ich mir auch selbst etwas, dieses Jahr war es noch ein äußerst nützliches Helferlein, um das ich schon recht lange herumgeschlichen bin:

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Das ist eine Overlock-Maschine, mit der kann man nähen und gleichzeitig den Stoff abschneiden wie ein Profi.

Geburtstag hatte ich übrigens auch in der Zwischenzeit, und da hat der Opa sich etwas ganz besonderes ausgedacht für mich: mein eigenes Label! Das hat er von einer Graphikerin erstellen lassen und eine Weberei hat es dann für mich gewebt. Jetzt trägt jedes Glanzstück, das meine Nähwerkstatt verlässt, mein eigenes, unverwechselbares Siegel.

Nun denn, hier ein paar Beispiele aus jüngster Zeit:

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Wer sagt eigentlich, dass Aktentaschen immer langweilig sein müssen?
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Den tanzenden Roboter musste ich einfach sticken, wenn auch nur auf die Rückseite einer Tasche.
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Das Motiv fand ich richtig edel, vor allem in diesen Farben.
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Ein bisschen Bling-Bling darf es auch für Oma manchmal sein.

Wann immer ich ein bisschen Zeit habe und den Kopf frei kriegen will, probiere ich alles mögliche aus. Da kommt sozusagen das Kind in der Oma raus, wenn ich im Nähzimmer spielen gehe. Kleine Taschen eignen sich da besonders gut, die kann ich mit allem möglichem verzieren und auch meine Vorliebe für Farben ausleben. Das neueste Machwerk ist eine …. Kosmetiktasche? Krimskramstasche? Egal, ich hatte Spaß und das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde:

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Weihnachtsbäumchen ohne Tannennadeln

Das wäre auch eine schöne Dekoration für euer Kinderzimmer. Bäumchen, die nicht nadeln und schon mal die Vorfreude auf Weihnachten wachsen lassen. Ja, ok, ich geb zu, ich bin früh dran. Ja, von mir aus auch zu früh. Aber ich liebe Weihnachten, und ich liebe es zu nähen. Nach einem anstrengenden Tag ein Stündchen in meinem Nähzimmer sitzen und mit Stoff, Faden und ein bisschen Phantasie schöne (und manchmal auch nützliche) Dinge herzustellen, ist einfach Balsam für die Seele. Vielleicht kann ich euch ja eines Tages diese Freude am kreativen Tun weitergeben, wer weiß. Und gut möglich, dass ich das schon getan habe … vielleicht gibt es ja ein Gen dafür, dass weitervererbt wird? Ich jedenfalls habe es eindeutig von meiner Oma geerbt.

 

Das Herzstück meiner Schneiderei – ein Geschenk vom besten aller Männer

Also eins steht fest, euer Opa weiß, was mich glücklich macht. Und so zog im Sommer das Herzstück meiner Schneiderei bei mir ein. Nachdem ich viele Jahre mit meiner altgedienten schlichten Nähmaschine prima ausgekommen bin, war es nun doch Zeit für den Sprung ins HighTech-Zeitalter. Das Prachtstück kann (fast) alles, und ich liieeeebe es, damit zu nähen.